Antike Münzen

Der Türöffner in eine andere Zeit

In der Rubrik „Antike Münzen“ des Degussa Online-Shops finden Sie eine wechselnde Auswahl an numismatischen Silbermünzen und Goldmünzen, die ihren Betrachter faszinieren und Brücken in eine vergangene Zeit bauen.

Freuen Sie sich auf besondere Angebote an antiken griechischen, römischen und ausgewählten mittelalterlichen Münzen! Neben selteneren, sehr gut erhaltenen Sammler-Exemplaren können Sie bei uns auch solche Vertreter online kaufen, die weit verbreitet waren. Diese sind der perfekte Einstieg in die Welt der Antike, in das Alltagsleben und die Weltsicht der Bürger, die dieses Geld in Händen hielten.

Da sich unser Angebot u. a. an Edelmetall-Spezialisten richtet und da das Sortiment je nach Verfügbarkeit wechselt, sind unsere Münzen nach Material und nicht nach Herkunft gruppiert. Stöbern Sie einfach drauflos und nehmen Sie am besten gleich mit, was Ihnen gefällt – es könnte sein, dass die gewünschte Münze beim nächsten Vorbeischauen nicht mehr verfügbar ist!

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Geschichte zum Anfassen: Griechischer und römischer Alltag in Metall

Verschenken Sie Geschichte zum Anfassen zu einem attraktiven Preis! Antike Münzen sind nicht einfach nur altes Geld. Als Kommunikationsmedium der Antike nehmen sie ihre heutigen Besitzer und Betrachter mit auf eine kleine Zeitreise und inspirieren zu fantasievollen Geschichten. Unsere historischen Münzen sind der ideale Grundstock für die erste eigene Münzsammlung und eignen sich ebenso als abwechslungsreiches Geschenk für geschichtsbegeisterte Enkel oder vertraute Geschäftspartner. Sie sind Ausgangspunkt für Geschichten und Gespräche und öffnen ein riesiges Bilderbuch in eine vergangene Zeit, die uns mehr geprägt hat, als wir oft zugeben mögen. Für Menschen, die sich für Antike und Mittelalter interessieren, sind antike Münzen ein Fenster in die alte Zeit. Sie verraten etwas über einen Herrscher, der damit seine Macht festigen und seinen Anspruch untermauern wollte, und erzählen von der Zeit, in der sie geprägt wurden und im Umlauf waren: Vom As, der römischen Kleinmünze, die damals für Kinder ein Taschengeld gewesen sein mag um Süßigkeiten zu kaufen, bis zu den von Städten geprägten Münzen, die damit neues Selbstbewusstsein zeigten und zum Mittelpunkt einer aus heutigem Blickpunkt vielleicht begrenzten, aber alles andere als abgeschnittenen Welt wurden.

Antike römische Münzen: Propaganda und Kaiserkult

Während der römischen Kaiserzeit waren Münzen neben Statuen das prominenteste Mittel zur Selbstdarstellung der herrschenden Klasse. Beliebte Prägungen konnten durchaus bis zu einhundert Jahre im Umlauf bleiben, auch wenn inzwischen längst ein anderer Kaiser an die Macht gekommen sein mochte. Über ihre eigenen Prägungen schufen römische Herrscher eine Identifikation mit ihrer Person und damit auch mit dem Reich. Auf diese Weise wurden alle Bürger auch in den entlegensten Winkeln der Provinzen auf die Figur des Kaisers und auf seinen Kult eingeschworen. Die Vorderseite antiker römischer Münzen des Kaiserreichs, so beispielsweise des auch als Antoninian bezeichneten Doppeldenars, zeigt den Imperator oder ein Mitglied seiner Familie, wodurch das Kaiserhaus und seine Mitglieder bekannt gemacht und etabliert werden sollten. Schließlich interessiert man sich auch heute noch für die Töchter, Mütter und Ehefrauen von Politikern und Stars. Auf der Rückseite wurden Gottheiten und Tiere abgebildet, die die Tugenden des Herrschers und damit sein Selbstverständnis symbolisierten. Die Tradition des Kaiserportraits setzen auch die byzantinischen Goldmünzen fort.

Antike griechische Münzen: Selbstbewusste Stadtstaaten

Im Verlauf des 6. Jahrhunderts v. Chr. verbreitete sich die Münzprägung, laut Herodot ausgehend von Kleinasien, immer stärker im Mittelmeerraum und fällt damit in etwa mit dem Neu-Erwachen der griechischen Kultur im Anschluss an die sogenannten „Dark Ages“ zusammen. Die ausgehende Archaik und beginnende Klassik brachten neues Selbstbewusstsein in die griechischen Städte, die mit ihren eigenen Münzen stets auch ihrer Herrschaft Ausdruck verliehen. Somit zeigen antike Münzen aus Griechenland in der Regel ein Symbol der Gottheit oder eine mythologische Abbildung, die mit der jeweiligen Stadt in Verbindung standen. Mit den Nachfolgern Alexanders des Großen, den sogenannten Diadochen, kam schließlich auch in Griechenland die Tradition des Herrscher-Kopfs auf Münzen auf. Eine besonders weit verbreitete griechische Münze, die dem Betrachter diese Form des Selbstausdrucks anschaulich vor Augen führt, ist beispielsweise die attische Tetradrachme, die den Kopf der Stadtgöttin und auf der Rückseite die Eule als deren Wappentier zeigt, das für Weisheit steht. Diese Münze, die wegen ihres hohen Edelmetallgehalts an Silber sehr beliebt war, unterstreicht mit ihrer weiten Verbreitung den Herrschaftsanspruch Athens. Die Stadt wuchs nach dem Sieg über das Perserreich und während der anschließenden Auseinandersetzungen der griechischen Stadtstaaten zu einer viel beachteten Handels- und Militärmacht heran und prägt bis heute nachhaltig unser europäisches Verständnis von Demokratie und Gesellschaft.